E-Schlagzeug für Anfänger und Wiedereinsteiger

Sind wir mal ehrlich: Das Schlagzeug ist schon ein verdammt cooles Instrument! Wenn da nicht dieser Lärm wäre, der Nachbarn und Familienmitglieder nicht selten zur Weißglut treibt. Denn eines ist sicher: Gerade als Newbie-Drummer klingt das Spiel eher nach wüstem „Draufgekloppe“, anstatt so wunderbar rhythmisch, wie man es von Profis kennt. Gott sei Dank kann ein elektronisches Schlagzeug (engl. E-Drum) dieses Dilemma lösen. Es eignet sich prima für jeden (angehenden) Drummer, der seine Leidenschaft ausleben will, ohne den Zorn der Nachbarn zu wecken.

3 E-Schlagzeug-Modelle für jeden Geldbeutel

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Gute Gründe für ein E-Schlagzeug!

Wahrt den Nachbarschafts-Frieden

Das wohl beste am E-Schlagzeug ist, dass es keinen Krach macht. Die Töne werden in einem Drum-Modul erzeugt. Schließe einfach Kopfhörer an und die Nachbarn hören keinen Mucks mehr von deinem Getrommel! Du kannst also nach Lust und Laune zu jeder Tageszeit am E-Schlagzeug spielen, ohne jemandem auf die Nerven zu gehen – Klasse, oder?

Klein und handlich

Ein elektronisches Schlagzeug nimmt nur wenig Platz weg. Das ist besonders praktisch für kleine Mietwohnungen. Ich hatte mein E-Schlagzeug beispielsweise schon in meinem 12 qm WG Zimmer stehen.  Ein akustisches Drumset hätte da niemals reingepasst! Außerdem kann man es mit wenigen Handgriffen zusammenklappen und mitnehmen – sehr praktisch!

Verschiedene Drumsets in einem E-Schlagzeug

Im Drum-Modul finden hunderte von Tönen Platz. Die Bandbreite reicht von den akustischen Klängen aller möglichen Percussion-Instrumente bis hin zu Techno- und Fusion-Sounds. Dadurch kannst Du Dir ganz leicht ein persönliches Drumkit zusammenstellen! On Top mischen manche Hersteller sogar ihre „High-End“ Akustik-Sets ab und packen sie ins preiswerte E-Schlagzeug!

Drummer am E-Schlagzeug

E-Schlagzeug kaufen – Was ist zu beachten?

Gerade als blutiger Anfänger oder, wenn Eltern für ihren Sprössling ein E-Drum-Set kaufen, ist man schnell mit den ganzen Fachbegriffen überfordert. Was ist den bitte ein Mesh-Head, eine Snare oder ein Trigger? So ging es mir auch, als ich mir mein erstes elektronisches Schlagzeug zulegen wollte. Letztendlich habe ich Stunden damit zugebracht, verschiedene E-Schlagzeug-Sets zu vergleichen und mir das nötige Fachwissen anzulesen. Mein Ziel ist es, Dir mit dieser Seite die Thematik leicht verdaulich näher zu bringen, sodass Du schnell ein passendes E-Schlagzeug findest! Also, los geht’s! 

Drumpads

Roland Drumpad
Drumpad von Roland

Alle Komponenten am E-Schlagzeug, die mit den Trommelstöcken (Sticks) malträtiert werden, bezeichnet man als Pads bzw. Schlagflächen. Diese sind nur wenige Zentimeter hoch und haben üblicherweise einen Durchmesser von 8-10 Zoll. Aus gestalterischer Sicht unterscheiden sich die Becken von den Trommel-Pads. Die Becken-Pads sind flacher und vor allem bei den hochwertigen Sets „beckenartig“ gestaltet. Da die Schlagflächen ein Thema für sich sind, gehe ich weiter unten noch einmal genauer darauf ein. An dieser Stelle genügt die nachfolgende Tabelle mit den wichtigsten Merkmalen der Drumpads, auf die Du achten solltest:

Kriterium Beschreibung Empfehlung
Material der Schlagflächen
  • Gummi oder
  • Mesh-Heads (Gewebe-Felle)
Mesh-Heads sind meist die bessere Wahl, da sie ein realistisches Spielgefühl wie auf einer akustischen Trommel ermöglichen.
Schlagzonen
  • Einzonen- oder
  • Mehrzonen-Pads (auch als Stereo-Pads bezeichnet)
  • Einzonen-Pads genügen für Toms und Becken
  • Die Snaredrum sollte mehrere Zonen besitzen
  • Ein Mehrzonen-Pad ist auch beim Ride-Becken sinnvoll, für Einsteiger aber nicht unbedingt notwendig
Anzahl der Pads Üblich sind 3 Tom-Pads, jeweils 1 Snaredrum-, Hi-Hat- und Bassdrum-Pad und 2 Becken-Pads. Diese Anzahl ist absolut ausreichend für den Einstieg. Ein zusätzliches (nachrüstbares) Becken-Pad ist empfehlenswert.

Pedale und Fußmaschine

Bassdrum mit Fussmaschine

Bassdrum mit Fußmaschine

 

Jedes E-Schlagzeug ist mit 2 Pedalen bestückt, die mit den Füßen gespielt werden. Ein Pedal steuert die Öffnung der Hi-Hat und mit dem anderen Pedal spielt man die Bassdrum. Ich würde Dir zu einem E-Schlagzeug raten, bei dem die Bassdrum mittels Fußmaschine und Pad realisiert wird. Die Fußmaschine vermittelt ein deutlich besseres Spielgefühl, das dem akustischen Schlagwerk in Nichts nachsteht. Überdies lassen sich so auch essenzielle Fußtechniken (Heel-Up, Heel-Down, Doppelschläge) effektiv mit dem E-Schlagzeug üben. Bereits im mittleren Preissegment gibt es E-Drum Modelle, die mit einer Fußmaschine ausgestattet sind.

Drum-Modul

Drum-Modul Alesis DM10
Drum-Modul Alesis DM10

Die Töne, die Du beim Trommeln auf dem E-Schlagzeug hörst, erzeugt das Drum-Modul. Das ist ein kleiner Computer, der auch Sound-Modul genannt wird. Grundsätzlich muss jede Schlagfläche und jedes Pedal am Drum-Modul angeschlossen werden. Die Anzahl dieser Anschlüsse (Trigger-Eingänge) spielt aber erst eine Rolle, wenn Du dein E-Drum-Set erweitern möchtest. Wichtiger sind zunächst die Anschlüsse für externe Geräte. Pflicht sind in jedem Fall folgende Schnittstellen:

  • Ausgang für Kopfhörer bzw. Bassboxen
  • Aux-Eingang, um zur Musik vom PC, Smartphone oder Tablet trommeln zu können
  • USB- oder MIDI-Anschluss, um das E-Schlagzeug mit dem PC zu verbinden
Profi-Tipp: Für ein fortgeschrittenes E-Schlagzeug-Spiel ist es sehr praktisch, wenn ein zusätzliches Becken (z. B. zweites Crash) nachgerüstet werden kann. Sofern Du dies in Erwägung ziehst, solltest Du ein elektronisches Schlagzeug mit einem zusätzlichen Trigger-Eingang kaufen. Wirf am besten einen Blick in meine übersichtliche Vergleichstabelle. Hier habe ich Dir solche und weitere Besonderheiten der Modelle aufgeführt.
Yamaha DTX Drum-Modul
Yamaha DTX Drum-Modul

Eine einfache Bedienung versprechen Sound-Module mit einem Display. Manche E-Schlagzeug-Modelle, wie z. B. das Yamaha DTX450K, kommen allerdings auch ohne Display aus. Hier kommuniziert das Modul über leuchtende Tasten mit dem Drummer. Das ist zwar anfangs etwas verwirrend, aber nach einiger Zeit versteht man die Signale, auch ohne im Handbuch nachschlagen zu müssen.

 

Lernfunktionen, Sounds und Kits

Gerade für Einsteiger-Schlagzeuger sind Lernfunktionen äußerst hilfreich. Mit einem integrierten Metronom und verschiedenen Trainingsmodi unterstützt das E-Schlagzeug den eifrigen Trommler beim Üben und Musikmachen. Kinder haben besonders Spaß an den gespeicherten play-along Songs. Durch verschiedene Schwierigkeitsgrade begleiten die Lieder den Nachwuchs-Drummer auf jedem Lernniveau.

Wie bereits erwähnt, erzeugt das Sound-Modul die Töne beim E-Schlagzeug. Häufig werben die Hersteller mit einer großen Anzahl an vorinstallierten Sounds. Viel wichtiger ist meines Erachtens allerdings die Klangqualität. Nur, wenn das E-Drum-Set auch gut klingt, hat man langfristig viel Spaß am Musikmachen. Konkrete Aussagen zur Qualität der Sounds kannst Du aus Testberichten oder Kundenmeinungen herauslesen. Die E-Schlagzeug-Modelle von Yamaha oder Roland erreichen häufig Bestnoten bei der Klangqualität.

Grundsätzlich können die Sounds beliebigen Schlagflächen zugeweisen werden. Dadurch kannst Du Dir den Klang vom E-Schlagzeug nach Deinem Geschmack zusammenstellen. Das ganze lässt sich dann als individuelles Drum-Kit abspeichern. In den Modellen sind bereits ab Werk mehrere Kits abgespeichert, die Du nach Belieben verändern und überschreiben kannst.

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Gestell – Bauformen und Platzbedarf

Ein absoluter Vorteil von einem E-Schlagzeug ist der geringe Platzbedarf. 100×60 cm sind für die meisten Einsteiger-Modelle völlig ausreichend. Das passt in jedes Zimmer!

Das E-Drum-Gestell wird im Fachjargon als „Rack“ bezeichnet. Aus konstruktiver Sicht lassen sich drei verschiedene Rack-Bauformen unterscheiden:

Zwei Standfüße

Die Bauform mit zwei Standfüßen bildet einen guten Kompromiss aus einfachem Aufbau und geringem Platzbedarf. Die beliebte DTX E-Schlagzeug Reihe von Yamaha ist beispielsweise so konstruiert. Zwei L-förmige Standfüße sind durch eine Querstange verbunden. Weitere Ausleger sorgen für gute Einstell-Möglichkeiten der Pads.

yamaha dtx400k
E-Schlagzeug mit zwei Standfüßen
  • geringer Platzbedarf
  • einfacher Aufbau
  • gute Möglichkeiten zur individuellen Anordnung der Pads
  • Erweiterung meist möglich

Mittelsäule

Einsteiger E-Drums von Roland sind bekannt für ihre Säulenbauform. Ein Beispiel hierfür ist das TD-1KV E-Drum-Set. Die Konstruktion ist sehr kompakt: An einer Mittelsäule sind Querstangen angebracht, an denen wiederum die Pads montiert werden. Links und Rechts der Säule stehen die Pedale für Bassdrum und Hi-Hat.

roland e-drum td 1kv
E-Schlagzeug in Mittelsäulen-Bauform
  • sehr geringer Platzbedarf
  • sehr einfacher Aufbau
  • Anordnung der Pads ist schlecht individualisierbar
  • meist nicht erweiterbar

Vier Standbeine

Diese Bauform ähnelt sehr einem Akustik-Set. Entsprechend höher ist daher der Platzbedarf für das E-Schlagzeug, aber immer noch geringer als bei seinem akustischen Pendant. Die Konstruktion erlaubt es, die Pads individuell anzubringen. In Verbindung mit Mesh-Heads kommt hier richtiges Drum-Feeling auf.

xdrum dd-530
E-Schlagzeug mit vier Standbeinen
  • Schlagflächen individuell arrangierbar
  • genügend Platz, um das Set um weitere Pads zu ergänzen
  • komplizierterer Aufbau
  • benötigt größere Stellfläche

Zubehör

Häufig werden E-Schlagzeug Sets als Bundle mit Drumhocker, Kopfhörern, Sticks und/ oder Bassboxen („Drum-Monitor“) angeboten. Für den Anfang sind solche Bundles eine feine Sache, da Du bares Geld sparen kannst und dich nicht noch auf die Suche nach dem passenden Zubehör begeben musst. Allerdings ist das mitgelieferte Zubehör qualitativ eher untere Schublade. Heißt im Klartext: Drückende Kopfhörer, unbalancierte Sticks und unbequemer Drumhocker. Ein Drum-Monitor ist meiner Meinung nach für Einsteiger unnötig. Denn in den ersten 2-3 Jahren wird man wohl kaum in Versuchung kommen, sein Talent vor Publikum zu präsentieren. 

In Sachen E-Schlagzeug Sticks und Kopfhörer empfehle ich Dir, etwas mehr Geld zu investieren. Mit klangvollen und komfortablen Kopfhörern macht das Musikmachen auch noch nach Stunden Spaß. Hochwertige Sticks liegen besser in der Hand und im Falle der speziellen Anti-Vibe Sticks von Zildjian, schonen sie zudem die Handgelenke.

Das Spielen auf dem E-Schlagzeug ist zwar deutlich leiser als bei einem akustischen Set, aber eben nicht völlig lautlos. Besonders der Trittschall der Bassdrum oder Schläge auf Gummi-Pads verursachen Geräusche, die auch über Zimmerlautstärke hinaus gehen können. Wenn Deine Nachbarn besonders empfindlich sind, ist es ratsam den Schall zu dämmen. Entsprechende Trittschall-Podeste gibt es, nicht ganz billig, zu kaufen. Die preiswertere Alternative ist die Marke Eigenbau. Eine gute Anleitung dazu findest Du hier im Drummerforum.

Profi-Tipp: Unter der Rubrik Zubehör habe ich für Dich nützliches Zubehör für Dein elektronisches Schlagzeug herausgesucht und aufgelistet. Mit einem Klick auf den Partnerlink* gelangst Du sofort zum Produkt im Partnershop und kannst unkompliziert bestellen.

E-Schlagzeug Drumpads

Gummipads oder Mesh-Heads?

Die meisten E-Schlagzeug Modelle für Einsteiger sind mit Schlagflächen aus Hartgummi ausgestattet. Der geringe Preis und das einfache Handling (es müssen keine Felle gestimmt werden) sind die größten Vorzüge dieser Pads. Das Spielgefühl auf Gummi ist allerdings nichts im Vergleich zu einem akustischen Set. Der Rebound (Rückprall der Sticks) fühlt sich einfach unnatürlich an. Zudem entstehen Vibrationen, die die Handgelenke belasten und nur kurze Übungs-Sessions zulassen. Zum Trommeln auf Gummipads kann ich Dir daher wärmstens die Anti-Vibe Sticks von Zildjian empfehlen. Diese schlucken die Vibrationen größtenteils und schützen dadurch Deine Handgelenke.

In Sachen realistisches Feeling sind Mesh-Heads bei einem E-Schlagzeug unschlagbar. Dies sind flache, meist 8-10 Zoll große Kessel, auf denen netzartige Felle gespannt sind. Die Fellspannung wird wie bei einer normalen Trommel mittels Spannreifen und Spannschrauben eingestellt. Der Rebound fühlt sich dadurch sehr natürlich an und man kann ermüdungsfrei spielen. Überdies ist das Trommeln auf Mesh-Heads noch einmal deutlich leiser als auf Gummipads.

Mesh-Heads

  • fantastisches Feeling, wie am Akustik-Set
  • kaum hörbares Trommeln
  • schonen die Handgelenke
Mesh-Head
Mesh-Head

Gummipads

  • preiswerte E-Drumsets
  • kompakt
  • kein Spannen nötig
Gummipad
Gummipad
Fazit: Wenn Du Dich am E-Schlagzeug wie an einem Akustik-Set fühlen willst, sollte Dein elektronisches Schlagzeug definitiv mit Mesh-Heads bestückt sein! Der höhere Spaßfaktor und das realistische Feeling sind meiner Meinung nach schon die Investition wert. On Top ist das E-Schlagzeug nochmals ein Stück leiser. Wirf doch mal einen Blick in die Schnäppchen bei Musikhaus Thomann*. Hier kannst Du vielleicht ein hochwertiges Markenmodell zu einem günstigen Preis ergattern!

Mehrzonen- (Stereo-) Pads

Die Instrumente am akustischen Set können vom Drummer vielseitig bespielt werden, sprich: Je nachdem, wo und wie stark man schlägt, entsteht ein anderer Klang. Bei den Schlagflächen am E-Schlagzeug ist diese Soundvielfalt nur schwer zu abzubilden. Für diese anspruchsvolle Aufgabe müssen in den Pads mehrere Trigger verbaut werden. Dadurch entstehen verschiedene Schlagzonen, die mit unterschiedlichen Sounds belegt werden. Einige Mittelklasse E-Drumsets besitzen bereits solche Mehrzonen- oder Stereo-Pads. Bei der Snaredrum sind diese meiner Meinung nach fast schon ein Muss. Denn so kann man auch auf der E-Schlagzeug Snare, die häufig verwendeten Rimshots spielen. Auch bei den Becken sind Stereo-Pads sinnvoll. Crash-Becken können beispielsweise abgestoppt werden („Choke-Funktion“) oder es wird die gern gespielte Glocke vom Ride-Becken nachgebildet. Ein E-Schlagzeug für Kinder bzw. Anfänger muss diese Funktionen allerdings nicht unbedingt beherrschen. Schließlich kann man die Mono-Pads bei vielen Modellen bei Bedarf auch durch die Stereo-Variante ersetzen.

Überblick: Die wichtigsten E-Schlagzeug Hersteller

Roland

Als einer der Weltmarktführer im Bereich elektronische Drumsets, entwickelt Roland seit Jahrzehnten bahnbrechende elektronische Percussion-Produkte. Für ihr realistisches Spielgefühl schätzen Schlagzeuger aus aller Welt die erstklassigen E-Schlagzeug Sets der Marke Roland V-Drums.  Interessant für Anfänger sind vor allem die Modelle aus der 1KV-Reihe. Dieses Mittelklasse Roland E-Drum Set besteht aus hochwertigen Komponenten und leistungsstarker Elektronik. Die klangvollen Sounds der 1KV Roland V-Drums werden in Testberichten durchgängig mit 5 Sternen bewertet. Die hervorragende Technik hat jedoch ihren Preis: Die Roland E-Drum Sets sind vergleichsweise teurer als Modelle der Konkurrenz. Dafür können Sie sich sicher sein, dass dieses E-Schlagzeug Ihnen viele Jahre Freude bereitet!

Yamaha

Yamaha ist ein traditionsreiches japanisches Unternehmen, dass jedem Musiker ein Begriff sein sollte. Vom Konzertflügel über Gitarren und Blasinstrumente bis hin zum E-Schlagzeug: Die Produktpalette von Yamaha umfasst ausgezeichnete Musikinstrumente aller Art. In der E-Schlagzeug Welt genießen die Modelle der Marke Yamaha DTX einen sehr guten Ruf. Unter Einsteigern beliebt ist das DTX450K mit 3 Zonen Snare-Pad und Fußmaschine für die Bassdrum. Auch die wohlklingenden Sounds des Mittelklasse Drumsets können sich sehen – oder vielmehr hören lassen. Eine Besonderheit bei den Premium Yamaha Drums, sind Pads auf Silikon-Basis. Ebenso wie Mesh-Heads, zeichnen sie sich durch einen sehr natürlichen Rebound aus.

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Alesis

Das US-amerikanische Unternehmen Alesis entwickelt seit den 1970er Jahren hervorragende Audiogeräte. Neben dem E-Schlagzeug gehören unter anderem Drumcomputer, Verstärker, Recorder, Bassboxen und Synthesizer zur Produktpalette. Der Name Alesis steht vor allem für innovative Technologien zu günstigen Preisen. Diese Devise überträgt das Unternehmen auch konsequent auf seine E-Drums. Ambitionierte Einsteiger bekommen mit dem Alesis DM10 MKII Drumkit* ein erstklassiges E-Schlagzeug, das vollausgestattet mit Stereo-Meshpads ist – für unter 900€! Selbst in der mittleren Preisklasse sind Alesis Modelle schon mit Mesh-Snaredrums ausgerüstet und ein echter Preis-Leistung-Tipp.

Millenium

Millenium ist die bekannte Eigenmarke aus dem Hause Thomann. Die Musikinstrumente der Marke sind unter Musikern vor allem wegen ihres günstigen Preises beliebt. Egal ob Gitarren, Blasinstrumente oder E-Drums: Mit einem Modell von Millenium können Sie sehr entspannt und günstig in die Musikwelt einsteigen! Dort, wo Markenhersteller ihre Einstiegs-Sets ansiedeln, thront das MPS-750* als Flaggschiff von Millenium. Was die Ausstattung betrifft, sind E-Schlagzeug Sets von Millenium in ihrer Preisklasse ungeschlagen. So trumpft das MPS-750 beispielsweise mit Mesh-Heads und Mehrzonen-Becken auf! In puncto Technik und Verarbeitung können die preiswerten Sets allerdings nicht mit den hochwertigen Marken-Modellen mithalten.

Behringer

Behringer ist ein deutscher Produzent für Tontechnik und Weltmarktführer bei Mischpulten. Das Unternehmen bietet zwar nur wenige E-Schlagzeug Sets an, aber dafür sind diese preiswert und hochwertig verarbeitet. Für qualitätsbewusste Einsteiger sind die E-Drums von Behringer empfehlenswert!

Drum-Tec

Vor allem unter Profis bekannt, ist der deutsche Hersteller Drum-Tec. In Eigenproduktion stellt Drum-Tec hochwertige E-Schlagzeug Drumpads her. Der einzigartige Service richtet sich speziell an erfahrene Drummer. So stellt Ihnen Drum-Tec ein maßgeschneidertes E-Drumset herstellerübergreifend zusammen.

XDrum

Die Marke XDrum steht für supergünstige E-Schlagzeug Sets für Einsteiger. Die Modelle zeichnen sich durch eine gute Bespielbarkeit und eine umfangreiche Soundpalette aus. Besonders das XDrum DD-530 gewährt mit seinen zahlreichen Features Anfängern einen guten Einblick in die Welt der E-Drums.

Weitere Varianten vom E-Schlagzeug

Abschließend möchte ich Dir noch entfernte Verwandte und mögliche Alternativen zu den E-Drums vorstellen.

Percussion Pads

Percussion Pads sind im Prinzip kompakte E-Drums. Profis integrieren diese häufig in ihr akustisches Set, um die Soundpalette zu erweitern. Aber auch für Kinder sind die kleinen Drumpads ein toller und preiswerter Einstieg in die E-Schlagzeug Welt. Für das Rythmus-Training sind Percussion Pads mehr als ausreichend. Zum Erlernen der Koordination können sie jedoch ein E-Drumset nicht ersetzen.

Nachfolgend habe ich Dir drei hervorragende Einstiegsmodelle herausgesucht:

Zuletzt aktualisiert am 12. November 2017 um 12:36 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Aerodrums

Die Aerodrums sind das Non-Plus-Ultra in Sachen „leises Drumming“! Mit speziellen Sticks und Fußbändern trommelt man in der Luft – völlig lautlos. Zudem kann man das Equipment im Rucksack überall hin mitnehmen. Zum Spielen benötigt man neben den Aerodrums nur noch einen Laptop und eine Sitzgelegenheit. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte, daher überzeuge Dich selbst von den Air-Drums:

Video: Aerodrums Vorführung

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Drumcomputer

Ein Drumcomputer erzeugt auf rein elektronischem Wege perkussive Klänge. Im Gegensatz zum Drum-Modul am E-Schlagzeug, ist es hier nicht notwendig ein Signal manuell zu triggern, sprich: über den Schlag auf ein Pad. Man könnte allerdings auch einen Drumcomputer über ein E-Schlagzeug ansteuern. Das ist aber eher ein Thema für professionelle Musiker oder Bastelfreaks, die sich ihr E-Schlagzeug Set selbst zusammenstellen wollen.

Fazit

Das E-Schlagzeug ist eine ernstzunehmende Alternative zum akustischen Set. Die Stärken der Einsteiger-Modelle liegen im geräuscharmen Spiel und im minimalen Platzbedarf. Das kommt dem Proben zu Hause in der Wohnung und den Nachbarn absolut entgegen. Zudem muss man kein Vermögen ausgeben, um seine ersten Schritte an den Drums zu machen. Ambitionierten Einsteigern gibt die Mittelklasse einen überzeugenden Eindruck, was in der E-Schlagzeug Welt alles möglich ist. Die Instrumente sind komfortabel zu spielen und können seriöse Sounds produzieren.

Ich hoffe, ich habe mein Ziel erreicht und Du weißt nun genau Bescheid, worauf es bei einem E-Schlagzeug ankommt.  Schau Dir doch mal die besten 5 Sets für Einsteiger im Vergleich an. Hier wartet vielleicht schon Dein neues E-Schlagzeug auf Dich!

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  • E-Drum Set mit Drum Rack, 4 Stereo Drum Pads mit Mesh Heads (2 x 8", 2 x 10"), 3 Stereo Cymbal Pads (1 x HiHat, 1 x Crash, 1 x Ride), 1 Kick Pad, 1 Kick Pedal, 1 HiHat Control Pedal, Drum Modul, Hocker, Kopfhörer
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  • Sequencer, Lernmodus, Metronom, Aufnahmemethode: Echtzeit, max. Notenspeicher: ca. 1.600 Noten, Tempo 30-280, hintergrundbeleuchtetes Segment-LCD
  • 9 Trigger-Eingänge, Kopfhörer-Eingang, Aux In, 2 externe Trigger-Eingänge, Ausgänge L/MONO und R, USB, MIDI IN, MIDI OUT
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